Bitte beachten Sie die Windkraft- (Winddruck) Entwicklung von Bft. 2 auf Bft. 3
Die Beurteilung der Windstärke für das Seegebiet welches Sie mit Segeln befahren wollen, sollte von landaus sehr distanziert beurteilt werden, da durch Berg-, Häuser-, Bäume-Abdeckung eine Windstärke vermittelt wird, die nicht unbedingt der Realität draußen auf See entsprechen wird.
Das Wellenbild draußen (aus dem Windschatten heraus) mit einem Fernglas beobachtet vermittelt Ihnen die realistische Windstärke. Die Auswahl der Segel bzw. die qm an Segelfläche für draußen sollte voher bestimmt werden, bzw für Sportive-Einmann-Segler das nötige Segel-Zubehör angebracht werden. KLEPPER und B & S haben für alle Belange das seemännische Zubehör.
Die Windsee ist eine Wasserschwingung die im Windgebiet auftritt. Sie entsteht bei lang anhaltendem Wind. Als Dünung wird hingegen der gleichmäßige Seegang außerhalb des eigentlichen Windgebietes bezeichnet. Man unterscheidet Tiefwasserwellen und Flachwasserwellen.
Hinweis: Das Sicherheitsdenken beim Segeln ist erst recht wichtig, wenn Gäste, Familie etc. an Bord sind. Falsch verstandenes „Heldentum“ führt oft dazu, dass nur noch wenige Mitsegler am nächsten Segeltörn teilnehmen und daher sehr schnell die Segel im Keller eingelagert werden. Dieses Phänomen wird ausgelöst durch nicht an die vorherrschenden Windverhältnis angepasste Qm-Segelfläche.
In vielen jahrzehnten wurden im Ø jedes 4. Faltboot mit Beseglung vom Typ S 2 ausgeliefert.
Ein Klepper-Faltboot und die Beseglung hält sich länger als 30 Jahre fit.
Also wurden ca. 7.500 Beseglungen ausgeliefert, davon pauschal an Norddeutsche ca. 3.750 Beseglungen!
Wo sind sie geblieben…….?
Ja, wo sind sie geblieben, auf dem Boden oder im Keller, nach dem man ein bis zwei Versuche in norddeutschen Gewässern unternommen hat.
Zusammengefasste Berichte von Messebesuchern im Norden: Die Segelfläche von ca. 5,0 qm (selbst mit einem Reff) ist hier oben bei den vorherschenden Windstärken noch zu groß!!! (siehe obige Windtabelle / Berechnung)
Verzichten Sie bitte nicht auf diesen königlichen Sport, der zum Freizeitvergnügen durch Segelboote, ab dem Beginn des 17. Jahrhunderts, in größerem Stil genutzt wurde, vor allem bei Hofe und durch wohlhabende Geschäftsleute in England und den Niederlanden. 1720 wurde im irischen Cork der erste Yacht-Club gegründet, und 1749 startete der Prince of Wales die erste Regatta.
Sie müssen nicht bei Hofe sein, sondern für norddeutsche Windverhältnisse einfach für Ihren Einer, Zweier bis zum 3er (XXL) die S1 kompl. Beseglung oder ein Hochsegel bestellen und empfinden Sie diesen herrlichen Sport (mit Geist und Sinnen), mit Ihrem KLEPPER Aerius.
Anmerkung für „Revier-Wechsler“ sofern Sie in Wind schwächere Regionen umziehen, bietet Ihnen Klepper als Ersatzteile: Großsegel S2, Gaffelbaum und den Baum für das S2, alles andere hätten Sie bereits schon.
Für die Keller- / Boden- S2 Segelaufbewahrer gibt es auch eine preiswerte Lösung:
Fock, Mast (ohne Gaffelbaum), Schwerter und Brücke sind bereits bei Ihnen vorhanden, also fehlt nur das S1 Großsegel oder das Hochsegel von B & S und der passende Baum.
Für Segler ebenso wie für Paddler ist der Gewichtstrimm in der Schiffslänge/ Längsachse das Wichtigste. Ein nicht waagerecht im Wasser liegendes Schiff inkl. Gepäck und Personen kann dann Bug- bzw. Hecklastig sein und wird nie seine optimale Reisegeschwindigkeit erreichen. Seglerspruch: Länge läuft!! (im Wasser)
Seekreuzer verwenden zusätzlich Trimmtanks, Motorboote verwenden Trimmklappen am Heck. Paddler können, sofern möglich, durch die Wahl der Sitzposition viel zum optimalen Gewichtstrimm beitragen oder das Gepäck als Gewichtstrimm entsprechend verstauen.
Nicht einfach immer rein!
Ein KLEPPER-Faltboot hat die Möglichkeit einer hohen Zuladung.
Nutzen Sie dieses, mit etwas Vorplanung zum
optimalen Gewichtstrimm
Sofern es eine zweite Person an Bord gibt- Vorschoter/in – und das Gewicht geringer ist als das von der steuernden Person, kann die vordere zum Gewichtstrimm einen/zwei Wassersack/e, a. ca. 10 Ltr., mit Sorgleine versehen während der Fahrt schnell füllen und nach vorn platzieren.
Das Ziel ist ein leichtes, schnelles Paddeln, ein schnelles Segeln
ohne viel Aufwand, und unter E-Motor weniger Batterieverbrauch.
Bei am Wind Kursen drückt der Wind das Heck tiefer ins Wasser, es wird durch die hinten sitzende Person (je nach Gewicht) weiter belastet. Die Vorraussetzung für einen optimalen Gewichtstrimm wird annulliert. Zum Ausgleich mehr Gepäck nach vorn. Am Wind segelnd, sollten schwere Ausrüstungsgegenstände und Personen nach vorn.
Der achterliche Wind / bzw.auf raumem Kurs wird das Vorschiff tiefer in`s Wasser gedrückt, durch das Gewicht des Steuer-Mann/-Frau hinten sitzend, kann evtl. ein Ausgleich geschaffen werden, der dem Gewichtstrimm in der Längsachse in etwa entspricht.
Querkräfte zur Längsachse:
Sofern sich bei achterlichen Wind bzw. mit raumen Wind, eine Schräglage ergibt, kann der KLEPPER-Ausreitsitz / Seglersitz sehr hilfreich sein, um aufrecht zu segeln.
Bei Schräglage, am Wind segelnd, sollte der Ausreit-/Seglersitz etwa
mittigvom Boot bzw. nahe dem Vorschotersitz fixiert werden, damit die Vorschotperson sich auf den Sitz begibt und dadurch eine optimale Bootstrimmung erreicht wird.
Fern-Paddler und -Segler sollten die militärischen Übungsgebiete beachten!
Ausschnitt z.B. Lübeckerbucht
Google: Ostsee-Schifffahrt und Landesverteidigung (Übungsgebiete)
Google: Nordsee-Schifffahrt und Landesverteidigung (Übungsgebiete)