Hochsegel, mit Auszügen aus Wikipedia. Hochsegel haben die Form eines Dreiecks. Das Hochsegel hat sich seit ca. 1920 aus dem Gaffelsegel entwickelt. Es unterscheidet sich einerseits durch das Fehlen der Gaffel und anderseits durch die geschlossene dreieckige Segelform mit einem längeren Vorliek. Daraus resultieren aerodynamische Vorteile, die durch fehlen der Gaffel und seinem Oberliek, keine großen Wirbelzonen entstehen lassen. Für eine gleichwertige Segelfläche wird ein höherer Mast benötigt. Der S1-Mast wird durch ein 22 cm Mast-Zwischenstück (B&S) verlängert, um das B&S Hochsegel von 1,4 qm von der -kopffreien- Baumposition betreiben zu können.
Der Mast wurde nicht nur für das Hochsegel verlängert, sondern auch für die Vorsegel. Diese sollen nicht in der Nähe vom Deck geführt werden, damit eine Quer-Welle frei -ohne Hindernis- über das Deck spülen kann.
Die Wanten müssen der neuen Mastlänge angepasst werden. Wir verwenden ein Wantentau mit hoher Festigkeit, geringster Dehnung und mit einer Bruchlast von 300 daN = 306 kp!! Hochsegel gehören zur Gruppe der Schratsegel. Sie sind heute bei den meisten modernen Segelbooten anzutreffen, da sie einfach zu bedienen sind und mit ihnen gut gegen den Wind aufgekreuzt werden kann. Das für nördliche Windverhältnisse (siehe unter Bft....) geschaffene B&S Hochsegel von 1,4 qm, ist ein Dacron-Segeltuch mit einem Gewicht von 150 g/qm. Also für mehr Windstärken ausgelegt.
Achterstag./ Dirk. Das Achterstag ist ein am Masttop angreifendes Seil, welches – am Heck (am Ende vom Süllrand) befestigt wird, es verhindert, dass der Mast (dreiteilig / vierteilig) nach vorne "umkippt" bzw. verformt. Ausserdem kann man durch das Achterstag (durch Dichtholen /Spannen) den Mast so biegen, dass das Vorsegel flacher getrimmt wird und dadurch vorne einen besseren Anstellwinkel liefert. Das Achterstag kann aber auch zu einer Dirk gewandelt werden. Eine Dirk wird an der Baumnock (Baumende) angeschlagen. Wenn z.Zt. nicht gesegelt werden soll, kann ich dank der Dirk und einer Baumbremse, das Segel am Baum (um den Baum) auftuchen -wie bei jedem Segelboot üblich-. Anmerkung: Bei einem Gaffelsegel kann ein Achterstag / Dirk keine Anwendung finden.
Vorstag, Dirk, Achterstag
Großschot, Dirk, Baum am Mast, darunter der Baumstopper
Niro-polierte- Rollfocktrommel von nur 5 cm !! Durchmesser. Eine feine, kleine Rollfockanlage, für ebenso feine Faltboote.
Die Fock kann nicht nur eingezogen / eingerollt werden, sondern auch um das gesondert geführte Fockfall gerefft werden -z.B. halbe Segelfläche-. Anmerkung: Ohne Achterstag kann das Fock-Vorliek nicht optimal getrimmt werden.
...auf der Hohen-Kante
Ausreitsitz v.d.Monas
...im Trapez
Statt den Winddruck am Segel durch reffen zu reduzieren, gibt es das Ausreiten. Effektiv kann es nur sein, wenn es mittig des Schiffes / Bootes stattfindet. Siehe obige Bilder!
... so, ohne Sitzschienen
gewendet,mit Sitzschienen
Ausreitsitz in der richtigen Größe. Mittig vom Schiff angebracht. Die Pinne variabel zur Sitzposition, gekoppelt mit der Fußsteuerung, Die Sitze befinden sich im Schiff / Boot, könnten aber auch mittels der Sitzschienen auf das Ausreitbrett geschoben werden. Bei der Monas (mittiges Bild) früher von KLEPPER, wurde der Sitz allerdingst ausgeklappt!!