• Seitenschwerter sind nun beim segeln trimmbar!
  • Linkes Bild: "goldige" Brücke.
  • Rechtes Bild: Austausch der Linken Schraubgriffe gegen die Rechte !
Links:   Sterngriff mit M8 Gewinde
und 2 Druckschrauben mit
Long Lok Gewindesicherungen.
Diese Long Lok Gewindesicherungen verhindern,
mit zusätzlich in eine Kerbe eingelegter Kunststofffaser, dass sich der Sterngriff (Mutter) von selbst auf dem Gewinde bewegt (nach richtigen Einstellungen / Justierungen). Daher kann das Schwert durch den "Schwert-Trimm" ohne Probleme auf offener See bewegt werden.


Die Seiten-Schwerter.

Bei den trimmbaren Schwertern haben die Vorfahren der Berufsschiffer auf Plattbodenschiffen sozusagen Pate gestanden.

Berufsschiffer mußten effektiv vorrankommen / segeln und konnten
sich keine Freizeitspielchen wie z.B. beide Schwerter (im Wasser)
unten usw. erlauben.

In einem Segler-Wörterbuch (Delius Klasing) unter Schwert, Seitenschwert gibt es die engl. Bezeichnung -leeboard- soll doch
nur heißen, es gibt in der Segelphase nur ein Schwert, das leeboard
und das „Centerboard up“ Schwert ist hoch auf der Luvseite.

Wer segeln will, will sicher und effektiv vorankommen.

Also nutzen wir die alten Erfahrungen für unseren schönen Segelsport
mit einem hochseetauglichen KLEPPER-Faltboot und nutzen die weiter Entwicklung von (B & S) an Schraubfixierungen
(ohne Werkzeug und immer wieder verwendbar).
                                                          
                                                               *
Auszug aus dem Segler Lexikon von J.Schult: Von älteren, größeren, flachbodigen Frachtseglern benutztes, schwenkbar an jeder Seite befestigtes Schwert.
Das durch Krängung nur teilweise wirksame und durch Seegang
gefährdete
Luvschwert wird in den Schutz der Bordwand angeheißt.

Beim Wenden wird das eine Seitenschwert aufgeholt und das andere
an der neuen Leeseite gleichzeitig heruntergelassen.

Auszug aus ABC for Yachtmen:
Ein Brett, das auf der Leeseite eines flachbodigen
Bootes an der Bordwand senkrecht ins Wasser gesenkt wird,
um den Lateralwiderstand zu vergrößern.

Eigentlich dürften jetzt keine zwei (2) Schwerter gleichzeitig im Wasser sein.

Der Lateraldruckpunkt gehört mit zum Lateralwiderstand.
Der Segeldruckpunkt hat keine feste Position, sondern bewegt sich.
Wenn der Rumpf bei einer Krängung seine Lage zur Wasserströmung ändert, wandert der Lateraldruckp. nach vorn. Der L. liegt auf einem Amwindkurs
vor dem Lateralschwerpunkt und wandert raumschots weiter nach achtern.

Aus diesen Erwägungen heraus haben wir das / die trimmbaren Seitenschwerter entwickelt.

Wie funktionieren diese:
Eine „goldige“ Brücke (siehe oben links) wird über die Schwertschraube aus der Schwertbrücke heraus ragend (auf beiden Seiten) geschoben.
Eine Unterlegscheibe, dann folgt das Schwert (je Seite)
wieder eine Unterlegscheibe, und jetzt wird die bisherige Schraube
gegen den (B & S) Sterngriff mit zwei Long Lok Gewindesicherungen
(je Seite) getauscht.

Erst durch diesen speziellen Sterngriff  (Sonderanfertigung) ist die Schwertbeweglichkeit nach vorn, wie nach achtern / hinten   gesichert.

Vor der Anbringung der Schwerter müssen (je Schwert) 2 x Ø 8 mm Löcher gebohrt und mit Lack versiegelt werden.
Etwa Positionen siehe Video-Clip.

Im Lieferumfang sind außerdem (je Seite) „goldige“ Süllrandhalter mit Block (Rollenscheibe) und Süllrandhalter mit Belegklampe, 4 x Schlüssel-Schäkel
für die Schwerter und ausreichendes, reckfreies (ohne Dehnung) Tau.

 


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